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OLG Karlsruhe: Die Werbung eines Steuerberaters mit „Rechtsschutz gegen Finanzämter“ ist unzulässig

26. Mai 2014

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat mit Urteil vom 30.01.2014 (Az.: StO 1/13) bestätigt, dass die Werbung eines Steuerberaters mit dem Schild „Rechtsschutz gegen Finanzämter“ eine schuldhafte Verletzung beruflicher Pflichten darstellt und unzulässig ist.

Ein Steuerberater hatte vor seiner Steuerberaterkanzlei auf seinem Praxisschild neben seinen seinem Namen auch die Aufschrift

 

 

„Rechtsschutz gegen Finanzämter“

 

angebracht.

 

Die zuständige Steuerberaterkammer forderte ihn daraufhin auf, wegen des berufswidrigen Inhalts den Zusatz auf dem Praxisschild zu entfernen. Dieser Aufforderung kam der Steuerberater nicht nach. Erst ein Jahr später wurde das Schild abgenommen. Das Landgerichts Karlsruhe sprach gegen den Steuerberater dann im Jahre 2013 wegen der Aufschrift auf dem Schild einen Verweis aufgrund schuldhafter Verletzung beruflicher Pflichten aus.

 

Dieses Urteil wurde nun am 30.01.2014 von dem auf Steuerberatersachen spezialisierten Senat des OLG Karlsruhe bestätigt. Denn nach Auffassung der Richter ist Werbung nur erlaubt, soweit „diese über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet“.

Grundsätzlich ist es erlaubt, dass ein Steuerberater in werbender Form auf einen Tätigkeitsschwerpunkt hinweist, aber diese Angaben müssen berufsbezogen, sachlich richtig, objektiv nachprüfbar und nicht irreführend sein. Dies sei hier jedoch nicht der Fall, denn einen Tätigkeitsschwerpunkt „Rechtsschutz gegen Finanzämter“ gibt es in dieser pauschalen Form nicht.

 

Auch wurde durch das Gericht die Verwendung des Wortes „gegen“ moniert. Denn dieses Wort erwecke den Eindruck, dass Finanzämter in der Regel unrechtmäßig handeln und man dem entgegentreten müsste. Deshalb sei die Werbung des Steuerberaters aggressiv und unsachlich verstoße gegen die Berufspflichten des Steuerberaters.

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

 

(Bild bzw. Foto)Abmahnung wg. Urheberrechtsverletzung d. pixel.Law, Winterstein Rechtsanwälte Waldorf Frommer, deubelli, Greyhills

20. Mai 2014

Mittlerweile gibt es jede Menge Anwaltskanzleien, die für ihre Auftraggeber wegen der unerlaubten Nutzung von Fotos bzw. Lichtbildern, umgangssprachlich auch „Fotoklau“ genannt, Abmahnungen verschicken.

In der Vergangenheit haben beispielsweise folgende Kanzleien und Rechtsanwälte Abmahnungen für Ihre Auftraggeber ausgesprochen:

pixel.Law Rechtsanwälte GbR im Auftrag der Herren Peter Kirchhoff und Benjamin Thorn,

Winterstein Rechtsanwälte für die Abercrombie & Fitch Trading Co. (wg. Verwendung von Originalproduktfotos)

Waldorf Frommer im Auftrag der Corbis GmbH

deubelli im Auftrag der jump Fotoagentur (Inh. Susanne Treubel)

oder

Greyhills Rechtsanwälte für die nemcomed GmbH

Der Abgemahnte soll im Internet, beispielsweise auf seiner Webseite oder auf Ebay oder Amazon, unerlaubt Fotos genutzt haben. Dieser „Fotoklau“ stellt nach den Angaben der Kanzleien eine Urheberrechtverletzung dar, da dem Auftraggeber der jeweiligen Kanzlei die Rechte an dem Foto bzw. Lichtbild zustehen.

Die Anwaltskanzleien fordern den Abgemahnten im Namen ihrer Auftraggeber auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Auch soll er laut Abmahnung einen Geldbetrag zahlen, welcher je nach Rechteinhaber und abmahnender Kanzlei unterschiedlich beziffert wird. Der eingeforderte Betrag setzt sich regelmäßig zusammen aus Rechtsanwaltskosten und Schadensersatz für entgangene Lizenzeinnahmen. In der Regel wird auch die Entfernung des jeweiligen Fotos von der jeweiligen Webseite oder aus dem Inserat gefordert. In manchen Fällen wird vor Bezifferung des genauen Betrages eine Auskunft über der den genauen Zeitraum der Nutzung der Fotos gefordert, um den zu zahlenden Betrag danach zu errechnen.

Wegen der drohenden Abmahnungen sollte bei der Nutzung von Fotos im Internet daher immer darauf geachtet werden, ob die Nutzung auch rechtlich zulässig ist oder Rechte anderer Personen wie z.B. Urhebern oder Rechteinhabern an dem Foto/Lichtbild bestehen.

Natürlich ist es verständlich, dass man nach Erhalt einer solchen Abmahnung die Angelegenheit so schnell wie möglich „vom Tisch“ haben möchte. Dennoch ist das Ignorieren der Abmahnung, wie ein „heißer Tipp“ in einigen Internetforen lautet, keine Lösung! Denn gerade hierin liegt eine der Gefahren von Abmahnungen: Bei Nichtreaktion kann die jeweilige Kanzlei für ihren Auftraggeber u.U. bei Gericht den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Sie beantragen. Hier werden von den Gerichten teilweise sehr hohe Streitwerte angesetzt. Lassen Sie es nicht erst soweit kommen!

Daher sollten Sie sich nach Erhalt einer Abmahnung direkt mit einem auf den Bereich Urheberrecht und Abmahnungen spezialisierten Anwalt in Verbindung setzten, damit dieser zunächst prüft, ob die Abmahnung zu Recht gegen Sie ausgesprochen wurde. Sehen Sie in Ihrem eigenen Interesse auch von Anrufen oder unbedachten und spontanen Zahlungen an die abmahnende Kanzlei ab. Ebenfalls ist es nicht zu Ihrem Vorteil, eine vorformulierte Unterlassungserklärung abzugeben. Besser ist es, eine modifizierte Unterlassungserklärung von einem fachkundigen Rechtsanwalt erstellen zu lassen. Diese ist individuell und speziell auf Ihren jeweiligen Fall gemünzt.

Wir stehen Ihnen gerne nach Erhalt einer Abmahnung beratend zur Seite. Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns per E-Mail, um die Kosten und Risiken einer möglichen Verteidigung gegen die Abmahnung zu erfragen. Wir übernehmen die gesamte außergerichtliche Tätigkeit und Korrespondenz zu einem günstigen Pauschalpreis und sind sogar am Wochenende für Sie erreichbar!

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Wettbewerbsrecht (UWG) auf ebay.de oder immonet.de: Abmahnung durch Rechtsanwalt Levent Göktekin, Diesel/Schmitt/Ammer oder Rechtsanwalt Elmar E. Günther

20. Mai 2014

Onlineplattformen wie z.B. Ebay und immonet erfreuen sich großer Beliebtheit. In diesem Zusammenhang gibt es eine Reihe an spezialisierten Anwaltskanzleien, die für ihre Auftraggeber Abmahnungen wegen angeblicher Wettbewerbsverstöße auf genau diesen Plattformen aussprechen.

Bisher haben beispielsweise folgende Rechtsanwälte solche wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen verschickt:

Rechtsanwalt Levent Göktekin aus Berlin im Auftrag der AlbaTrezz GmbH,

Diesel/ Schmitt/ Ammer Rechtsanwälte aus Trier im Auftrag der Onlineversand Leipzig GmbH und

Rechtsanwalt Elmar E. Günther aus Hamburg im Auftrag der Günther & Günther GmbH.

Die von den Kanzleien ausgesprochenen Abmahnungen haben dabei unterschiedliche Anknüpfungspunkte:

In den von Rechtsanwalt Levent Göktekin  und den Diesel/ Schmitt/ Ammer Rechtsanwälten versendeten Abmahnungen, wird dem Abgemahnten gegenüber behauptet, dass er auf der Online-Verkaufsplattform ebay Artikel als Privatperson anbiete, es sich jedoch angeblich um eine gewerbliche Tätigkeit handele. Hierdurch wird der Abgemahnte als Mitbewerber der Auftraggeber der jeweiligen Abmahnung angesehen.

Rechtsanwalt Elmar E. Günther mahnt im Auftrag seiner Mandantschaft hingegen Verstöße z.B. auf www.immonet.de ab.

Rechtsanwalt Elmar E. Günther macht beispielsweise geltend, der Abgemahnte habe auf der vorgenannten Online-Immobilienplattform für ein bestimmtes Objekt eine falsche Postleitzahl angegeben. Hierdurch würden Interessenten der jeweiligen Postleitzahl eine Email über eine Immobilie erhalten, die gerade nicht in diesem angegeben Postleitzahlenbereich liegt. Hierin sieht Rechtsanwalt Elmar E. Günther und seine Aufraggeber, die Günther & Günther GmbH, einen wettbewerbsrechtlichen Verstoß begründet.

Alle diese wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen haben gemeinsam, dass in ihnen Verstöße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vorgeworfen werden. Auch werden in allen Abmahnungen die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie die Zahlung von Rechtsanwaltskosten gefordert. Die geltend gemachten Beträge liegen meist bei mehreren hundert Euro, in einigen Fällen werden sogar vierstellige Beträge gefordert.

Jetzt sollten Sie nicht in Panik verfallen, sondern ruhig durchatmen! Bitte folgen Sie nicht gut gemeinten Ratschlägen, die zu einem Ignorieren der Abmahnung raten. Dies kann weitreichende negative Folgen für Sie haben. Selbst, wenn man der Ansicht ist, dass die Ansprüche völlig unberechtigt sind, sollte die Abmahnung nicht einfach unbeachtet liegengelassen werden.

Wenden Sie sich an einen auf diese Fachrichtung spezialisierten Rechtsanwalt, der sich mit Abmahnungen auskennt. Dieser kann eine sogenannte „modifizierte“ und auf Ihren Einzelfall zugeschnittene Unterlassungserklärung für Sie erstellen. Meist ist durch einen versierten Rechtsanwalt auch eine Herabsenkung der geforderten, meist viel zu hoch bemessenen Beträge möglich.

Rufen Sie uns gerne für ein kostenloses unverbindliches Erstgespräch an. Wir vertreten Sie bundesweit.

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Abmahnung durch Rechtsanwalt Daniel Sebastian i.A.d. der DigiRights Administration GmbH wg. Verletzung an einzelnen Musiktitel aus den „German Top 100 Single Charts“ od. dem Sampler „Bravo Hits 82“

20. Mai 2014

Rechtsanwalt Daniel Sebastian ist, wie auch einige andere Anwälte, im Bereich „urheberrechtliche Abmahnungen“ aktiv. Einer seiner Auftraggeber ist die DigiRights Administration GmbH aus Darmstadt.

Für diese spricht er Abmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen an Musiksamplern auf Internettauschbörsen aus. Unter anderem geht es bei den Abmahnungen des Berliner Anwalts Daniel Sebastian um das illegale Anbieten einzelner Songs aus sogenannten Musiksamplern auf Internettauschbörsen. Musiksampler sind Zusammenstellungen verschiedener Musiktitel auf Tonträgern. Eines der bekanntesten Beispiele ist die seit dem Jahre 1992 erscheinende Reihe „Bravo Hits“.

Die Gefahr bei Musiksamplern ist, dass es auch zu Mehrfachabmahnungen kommen kann. Denn die jeweilige angebotene Datei beinhaltet dabei sämtliche Musikstücke des Samplers. Beispielsweise könnte es bei dem unerlaubten Anbieten der „German Top 100 Single Charts“ theoretisch zu 100 Abmahnungen kommen. Aus den „German Top100 Single Charts“ wurden von Herrn Sebastian beispielsweise Verletzungen an den Songs

„Klingande – Jubel“

„Martin Garrix – Animals“

„Family Of The Year – Hero“

“Stromae – Papaoutai”

“Yiruma – River Flows In You”.

abgemahnt. Auch aus dem Sampler „Bravo Hits 82“ wurden Verletzungen einzelner Songs von ihm abgemahnt.

Durch das Anbieten der urheberrechtlich geschützten Musikdateien soll der Abgemahnte die Rechte des Rechteinhaberin verletzt haben. Es werden dann verschiedene Posten wie Schadensersatz und Aufwendungsersatz aufgeführt und abschließend ein Vergleichsangebot in Höhe von 600,00 € bzw. 1.250,00 € gemacht. Auch wird von dem Abgemahnten die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung gefordert.

Bitte sehen Sie davon ab, ungeprüft und vorschnell den geforderten Betrag zu zahlen oder übereilt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Nach einer solchen Aufforderung es das Beste, ruhig zu bleiben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen.

Es sollte ein Rechtsanwalt konsultiert werden, der sich mit Abmahnungen auskennt und Ihnen mit seiner Erfahrung unterstützend zur Seite steht. Dieser kann eine modifizierte Unterlassungserklärung für Sie entwerfen, die genau auf Ihren Einzelfall angepasst und nicht zu weit formuliert ist. Dies ist häufig das Problem an vorgefertigten Unterlassungserklärungen, wie sie beispielsweise kostenlos im Internet zu finden sind. In der Regel sind diese von Laien erstellt und können nicht absehbare Risiken bergen.

Auch die Höhe des geforderten Betrages ist in den meisten Fällen nicht angemessen. Häufig bestehen weitaus geringere Ansprüche als die geforderten, in einigen Fällen bestehen sogar gar keine Zahlungsansprüche.

Kontaktieren Sie uns gerne für ein kostenloses Erstgespräch, um die Kosten und Risiken einer möglichen Verteidigung gegen die Abmahnung zu erfragen. Ich vertrete Sie bundesweit zu einem fairen Pauschalhonorar im außergerichtlichen Verfahren. Gerne können Sie mir Ihre Abmahnung auch kostenlos vorab per Fax oder per Email zur Einsicht übersenden. Wir sind sogar am Wochenende für Sie erreichbar!

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Abmahnung durch NIMROD, Sasse & Partner, Schutt Waetke, Waldorf Frommer, C-Law, FAREDS, Schulenberg & Schenk

15. Mai 2014

Achtung: Es werden von Rechtsanwaltkanzleien jede Menge Abmahnungen verschickt. Der Adressat der Abmahnung soll angeblich geschützte Werke auf einer Internettauschbörse angeboten haben und dadurch eine Urheberrechtsverletzung begangen haben.

Nun soll er Schadensersatz und Rechtsanwaltskosten (auch Aufwendungsersatz genannt) zahlen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. Aktiv im Versenden solcher Abmahnungen waren beispielsweise folgende Kanzleien:

NIMROD Rechtsanwälte u.a. im Auftrag der rondomedia Marketing & Vertriebs GmbH,

Sasse & Partner Rechtsanwälte u.a. im Auftrag der Senator Film Verleih GmbH, der WVG Medien GmbH und der Splendid Film GmbH,

Schutt, Waetke Rechtsanwälte u.a. im Auftrag der Tobis Film GmbH & Co.KG,

Waldorf Frommer Rechtsanwälte u.a. im Auftrag der Tele München Fernseh GmbH + Co Produktionsgesellschaft, der Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH, der Majestic Filmverleih GmbH, der Sony Music Entertainment Germany GmbH und der Warner Bros. Entertainment GmbH,

C-Law GbR Rechtsanwälte u.a. im Auftrag der G&G Media Foto-Film GmbH und der Wolfgang Embacher Filmproduktion,

FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH u.a. im Auftrag der Track by Track Records UG und der Two Guns Distribution LLC und

Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte u.a. im Auftrag der Fraserside Holdings Limited,  der Beate Uhse Licensing B.V. und der KSM GmbH.

Nach dem Erhalt einer Abmahnung stellen sich für den Abgemahnten in der Regel mehrere Fragen wie z.B: Was wird mir angelastet? Was ist eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und soll ich eine solche unterschreiben? Soll ich den Betrag einfach bezahlen? Ist die Frist wichtig?

Aber der Reihe nach:

1. Dem Abgemahnten wird angelastet, angeblich Dateien wie Musik, Videos oder Computerspiele auf sogenannten Filesharing-Plattformen kostenlos anderen Nutzern zur Verfügung gestellt und dadurch die Urheberrechte des Auftraggebers der Kanzlei verletzt zu haben.

2. Eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ist eine Erklärung, zu deren Abgabe der Abgemahnte aufgefordert wird, um nach einer unerlaubten Rechtshandlung die Wiederholungsgefahr auszuräumen. In der Erklärung verpflichtet sich der Abgemahnte zukünftig die unerlaubte Handlung zu unterlassen und bei Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe zu zahlen. Nicht besonders zu empfehlen sind vorformulierte Unterlassungserklärungen, wie sie beispielsweise kostenlos im Internet zu finden sind. Diese sind häufig von juristischen Laien erstellt, zu weit gefasst und daher nachteilig für den Abgemahnten. Hier sind Sie mit einer von einem auf Abmahnungen spezialisierten Rechtsanwalt erstellten sogenannten „modifizierten Unterlassungserklärung“ besser beraten. Diese ist auf Ihren Einzelfall angepasst und so eng wie möglich, jedoch so weit wie nötig gefasst.

3. Der geforderte Betrag sollte nicht vorbehaltslos und ohne jede Prüfung gezahlt werden! Zunächst sollte durch einen Rechtsanwalt geprüft werden, ob die Rechtsverletzung überhaupt begangen wurde und die gegen Sie gerichtete Forderung rechtens ist. Denn dies ist nicht immer der Fall.

4. Die für die Abgabe der Unterlassungserklärung gesetzte Frist ist wichtig und sollte beachtet werden. Bei Nichtreaktion auf die Abmahnung kann die Gefahr bestehen, dass die jeweilige Kanzlei bei Gericht eine einstweilige Verfügung beantragt. Dort werden in der Regel relativ hohe Streitwerte zugrunde gelegt. Dieses Risiko sollten Sie nicht eingehen!

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Im Rahmen eines kostenlosen Erstgesprächs informieren wir Sie über die Kosten und Risiken einer möglichen Verteidigung gegen die Abmahnung.

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Nach Abmahnung: Mahnbescheid durch Waldorf Frommer i.A.d. Tele München Fernseh GmbH + Co

12. Mai 2014

Die Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte verfolgt Ansprüche Ihrer Mandanten zum Teil mit gerichtlicher Hilfe. Zum Beispiel durch die Beantragung eines Mahnbescheides. In dem Mahnbescheid wird auf eine vorangegangene Rechtsverletzung Bezug genommen.

Aktuell ist uns bekannt geworden, dass die Kanzlei Waldorf Frommer im Auftrag der Tele München Fernseh GmbH + Co Produktionsgesellschaft einen Mahnbescheid bei Gericht  beantragt hat. In dem Mahnbescheid wird ein stolzer Gesamtbetrag von über 1.300,00 Euro gefordert! Vorher soll der Empfänger des Mahnbescheides wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung eine Abmahnung erhalten haben, und zwar bereits im Jahre 2011.

 

Nach dem Erhalt eines gerichtlichen Mahnbescheides ist der Schreck zunächst groß. Denn in vielen Fällen, wie auch in dem uns vorgelegten Fall, wurde die Abmahnung bereits vor mehreren Jahren verschickt..

Jetzt ist es wichtig, nicht in Panik zu geraten und schnell, das heißt innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung des Mahnbescheides, zu reagieren. Bei Nichtreaktion droht der Erlass eines Vollstreckungsbescheides, der einen rechtskräftigen Titel darstellt, aus dem dann gegen Sie vollstreckt werden kann.

Auch im Mahnverfahren ist es noch nicht zu spät, die Hilfe eines Rechtsanwalts in Anspruch zu nehmen um die behaupteten Ansprüche zu überprüfen.

Rufen Sie uns gerne für ein kostenloses Erstgespräch an oder nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit per E-Mail, um die Kosten und Risiken einer möglichen Verteidigung gegen den Mahnbescheid zu erfragen.

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Klage durch Schulenberg & Schenk i.A .der G&G Media Foto-Film GmbH u. der Berlin Media Art JT e.K.

6. Mai 2014

Die Kanzlei Schulenberg & Schenk aus Hamburg ist u.a. bekannt dafür, dass sie für verschiedene Auftraggeber urheberrechtliche Abmahnungen ausspricht. Sie hat nach Abmahnungen für einige Auftraggeber auch schon Klage erhoben!

Beispielsweise hat die Kanzlei Schulenberg & Schenk für die G&G Media Foto-Film GmbH und die Berlin Media Art JT e.K. Klage erhoben.

In der Abmahnung, die zunächst ausgesprochen wurde, wird der Adressat zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und zur Zahlung von Schadens- und Aufwendungsersatz aufgefordert. Ihm wird zur Last gelegt, angeblich urheberrechtlich geschützte Dateien auf einer Internet-Tauschbörse zum Download angeboten und dadurch die Rechte des Auftraggebers der Kanzlei Schulenberg & Schenk verletzt zu haben.

Aktuell zeigt sich, dass die Kanzlei Schulenberg &Schenk in den Fällen, in denen keine außergerichtliche Einigung mit dem Abgemahnten erzielt wurde, zum Teil versucht wird, die Zahlungsforderung gerichtlich durchzusetzen.

Zum Beispiel liet uns eine Klage im Auftrag der G&G Media Foto-Film GmbH vor. In dieser versucht die Klägerin einen Betrag in Höhe von 1.051,80 € durchzusetzen. Dieser Betrag setzt sich auch 651,80 € Anwaltskosten, berechnet nach einem Streitwert von 10.000,- €, für die Abmahnung uns 400,- € Lizenzschaden zusammen.

In der Güteverhandlung führe der Richter aus, dass er Anwaltskosten wenn überhauptnach einem Streitwert von ca. 1.000,- bis 1.200,- € als begründet ansähe. Dies entsprächen ca. 120 bis 150,- € für die anwaltliche Tätigkeit. Auch die Höhe des Lizenzschadens wurde mit 75,- € bis 175,- € durch den Richter als angemessen angesehen.

Im vorliegenden Fall, sah der Richter jedoch aufgrund der Umstände des Einzelfalles keine dieser Forderungen als begründet an. Das Verfahren ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Die Ausführungen des Richters zeigen deutlich, dass man sich durch die hohe Zahlungsforderung jedoch nicht abschrecken sollte. Eine entsprechend gute Verteidigung lohnt sich in den meisten Fällen.

Bitte geraten Sie nach Erhalt der Klage nicht in Panik! In dieser Situation ist es wichtig, die Klage keineswegs zu ignorieren, sondern sich schnellstmöglich an einen versierten Rechtsanwalt zu wenden!

Denn auch jetzt ist es sinnvoll, sich rechtlichen Beistand zu nehmen, da hier vom Gericht gesetzte Fristen zu beachten sind. Diese beginnen bereits mit dem Tag der Zustellung der Klage.

Zunächst hat man ab Zustellung der Klage zwei Wochen Zeit, um bei Gericht seine Verteidigungsbereitschaft anzuzeigen. Es handelt sich bei dieser 2-Wochen-Frist um eine Notfrist, die nicht verlängert werden kann. Danach hat man zwei weitere Wochen, um inhaltlich auf die Klage zu reagieren, indem Klageabweisung beantragt und diese auch begründet wird. Dies sollte am besten von einem fachkundigen Rechtsanwalt vorgenommen werden. Häufig ist es sogar im Klageverfahren noch möglich, die geforderten Beträge zu reduzieren.

Rufen Sie uns gerne für ein kostenloses Erstgespräch an oder nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit per E-Mail, um die Kosten und Risiken einer möglichen Verteidigung zu erfragen.

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-


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