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Verstoß (UWG) – Online-Händlern droht Abmahnung wg. falscher Widerrufsbelehrung bzw. fehlender Informationspflichten

30. Jun 2014

Die  Gesetzesänderungen zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) zum 13.06.2014 haben es in sich: Es kam u.a. im Fernabsatzrecht zu Änderungen des Verbraucherrechts, wie z.B. bei der Widerrufsbelehrung und den Informationspflichten. Auch gibt es nun ein Muster-Widerrufsformular.

Aufgrund der aktuellen Gesetzesänderungen könnten Online-Händlern seit dem 13.06.2014 bei falschen Widerrufsbelehrungen oder fehlenden Informationspflichten wettbewerbsrechtliche Abmahnungen drohen.

Die fehlende oder falsche Umsetzung der Gesetzesänderungen durch Online-Händler kann Angriffsfläche für wettbewerbsrechtliche Abmahnungen von z.B. Mitbewerbern bieten. Diese könnten die fehlende Anpassung von z.B. Online-Shops oder Ebay-Accounts an die neuen gesetzlichen Regelungen bemängeln.

Falls Sie bereits eine solche wettbewerbsrechtliche Abmahnung wegen der fehlenden Umsetzung der neuen Gesetzesvorgaben bei Widerrufsbelehrung bzw. Informationspflichten erhalten haben, sind wir Ihnen gerne bei der Verteidigung behilflich. Hier sollte ein auf das Gebiet Wettbewerbsrecht spezialisierter Rechtsanwalt prüfen, ob bzw. inwieweit die Abmahnung gegen Sie berechtigt ist und inwieweit die Forderungen abgewehrt oder zumindest reduziert werden können.

Wenn Sie Online-Händler sind und Ihr Online-Shop oder Ihr eBay oder Amazon-Account noch nicht den neuen gesetzlichen Bestimmungen entspricht, ist dringend zu empfehlen, dies so schnell wie möglich nachzuholen. Denn nur so können Sie sichergehen, dass Sie nicht Gefahr laufen, wegen fehlender Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben eine Abmahnung zu erhalten. Wir sind Ihnen gerne behilflich, Ihren Online-Shop gegen Abmahnungen abzusichern.

Kontaktieren Sie uns gerne für ein kostenloses Erstgespräch. Wir stehen Ihnen mit unserer Erfahrung im gesamten Bundesgebiet zur Seite.

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Haben Sie Spam-Emails oder Werbemails erhalten? Möchten Sie rechtlich dagegen vorgehen? Wir helfen Ihnen bundesweit!

18. Jun 2014

Lästige Werbemails,  auch als sogenannte „Spam“- Mails, „Junk“- Mails oder unter dem Begriff „Spamming“ bekannt, sind die in Deutschland am meisten versandten Emails. Sie beinhalten jede unerwünschte kommerzielle Email-Werbung, zu der im Vorfeld kein Einverständnis gegeben wurde. In den allermeisten Fällen werden die Spam-Mails von den Empfängern als belästigend empfunden.

Nicht nur Einzelpersonen, sondern auch große Unternehmen können Opfer von Spamming werden. Der Hersteller Samsung erhielt Ende der neunziger Jahre nach einer gefälschten Werbesendung mehrere tausend Emails am Tag von verärgerten Kunden.

Der Bundesgerichtshof hat im Zusammenhang mit Email-Werbung im Jahre 2004 ein wichtiges Grundsatzurteil gesprochen (Urteil vom 11. März 2004, Az.: I ZR 81/01). Darin hat der BGH folgende Leitsätze formuliert:

„Die Zusendung einer unverlangten Email zu Werbezwecken verstößt grundsätzlich gegen die guten Sitten im Wettbewerb. Eine solche Werbung ist nur dann ausnahmsweise zulässig, wenn der Empfänger ausdrücklich oder konkludent sein Einverständnis erklärt hat, Email-Werbung zu erhalten, oder wenn bei der Werbung gegenüber Gewerbetreibenden aufgrund konkreter tatsächlicher Umstände ein sachliches Interesse des Empfängers vermutet werden kann.

 

Ein die Wettbewerbswidrigkeit ausschließendes Einverständnis des Empfängers der Email hat der Werbende darzulegen und gegebenenfalls zu beweisen. Der Werbende hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass es nicht zu einer fehlerhaften Zusendung einer Email zu Werbezwecken aufgrund des Schreibversehens eines Dritten kommt.“

 

Nach dem Urteil des BGH ist die Zusendung von Werbemails wettbewerbswidrig und braucht von dem Empfänger nicht hingenommen zu werden, wenn er nicht vorher ausdrücklich oder durch schlüssiges Verhalten sein Einverständnis dazu erklärt hat. Auch ist nach Auffassung des BGH der Zeitaufwand zu berücksichtigen, wenn aus der Betreffzeile der Email gerade nicht ersichtlich ist, dass es sich um eine Spam-Mail handelt. Denn der Empfänger muss die Email erst öffnen, um den werbenden Inhalt zu erkennen.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie man als Empfänger von Spam-Mails tatsächlich und rechtlich gegen diese vorgehen kann.

 

Im Einzelnen:

Als tatsachliches Vorgehen ist zunächst zu empfehlen, sich von Newslettern etc., zu deren Erhalt vorher eine Einwilligung gegeben wurde, wieder abzumelden bzw. auszutragen und dem Versender der Werbemails mitzuteilen, dass man zukünftig keine Werbung mehr erhalten möchte.

Wenn Sie Werbemails erhalten, zu denen Sie im Vorfeld gar keine Einwilligung gegeben haben, sollten Sie den Versender der Werbemails dazu auffordern, den Versand umgehend einzustellen.  Sollte der Versender Ihnen dennoch weitere Werbemails zusenden, sollte zunächst versucht werden, die Angelegenheit ohne ein gerichtliches Verfahren zu klären. Dazu gibt es die Möglichkeit, den Versender der Werbemails zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufzufordern. Um dabei Fehler zu vermeiden, sollte die rechtliche Geltendmachung der Ansprüche von einem auf den Bereich Abmahnungen spezialisierten Rechtsanwalt vorgenommen werden. Dieser kann für Sie eine strafbewehrte Unterlassungserklärung entwerfen, in der sich der Versender verpflichtet, die zukünftige Versendung von Werbemails an Sie zu unterlassen und für den Fall der Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld bis zu 250.000,00 € zu zahlen. Die Gebühren, die durch die Beauftragung des Rechtsanwalts anfallen, können dann gegebenenfalls von dem Absender der Werbemails erstattet verlangt werden.

Nachdem der Versender der Werbemails die Unterlassungserklärung abgegeben hat, ist eine gerichtliche Geltendmachung des Anspruchs in der Regel nicht mehr erforderlich. Denn die Wiederholungsgefahr kann durch die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung ausgeschlossen werden.

Sollte der Versender der Werbemails die Unterzeichnung der Unterlassungserklärung ablehnen, ist eine gerichtliche Geltendmachung angezeigt. Denn es besteht Wiederholungsgefahr, also die Möglichkeit, dass der Versender der Werbemails erneut eine Werbemail an den Adressaten sendet.

Die unverlangte Zusendung von Werbemails kann einen Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb bzw. in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht darstellen.

Der eingerichtete und ausgeübte Gewerbebetrieb ist ein Rechtsgut, das von § 823 Abs. 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geschützt wird. Die ungestörte Ausübung des Gewerbebetriebes steht neben Unternehmen auch den freien Berufen wie z.B. Ärzten und Rechtsanwälten zu.

Nach der BGH-Rechtsprechung (BGH Beschluss vom 20. Mai 2009, Az.: I ZR 218/07) beeinträchtigt unverlangt zugesandte Email-Werbung regelmäßig den Betriebsablauf des Unternehmens. Mit dem Sichten und Aussortieren unerbetener Emails ist ein zusätzlicher Arbeitsaufwand verbunden. Wegen dieser durch die Zusendung unerwünschter Werbemails verursachten Beeinträchtigungen der Arbeitsabläufe stellt die Zusendung auch einen unmittelbar betriebsbezogenen Eingriff dar.

Auch das allgemeine Persönlichkeitsrecht und das Recht auf negative Informationsfreiheit sind Rechtsgüter, die von § 823 Abs. 1 BGB geschützt werden. Sie dienen dem Schutz der Persönlichkeit einer Person vor rechtswidrigen Eingriffen. Die Zusendung unverlangter Werbemails beeinträchtigt grundsätzlich das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Empfängers (LG Karlsruhe vom 25.10.2001, Az.: 5 O 186/01).

Wegen der genannten Eingriffe kann der Empfänger der Werbemail gegen den Versender einen Anspruch auf Unterlassung geltend machen. Dieser Anspruch ergibt sich aus §§ 1004, 823 Abs. 1 BGB.

Auch kann der Anspruch in bestimmten Fällen mit einer Einstweiligen Verfügung geltend gemacht werden.

Dem Versender der Werbemails wird durch das gerichtliche Verfahren verboten, weitere Werbemails an den Kläger bzw. Antragsteller zu versenden. Für den Fall der Zuwiderhandlung droht ein Ordnungsgeld bis zu 250.000,00 €, ersatzweise Ordnungshaft. Auch muss eine Wiederholungsgefahr bestehen.

Durch die Versendung unerwünschter Werbemails könnte möglicherweise auch ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht zu bejahen sein. Dazu müsste ein Wettbewerbsverhältnis zwischen dem Versender und dem Empfänger der Werbemails gegeben sein. Dies ist der Fall, wenn die Handlung des einen für die Förderung seines Unternehmens auf Kosten des anderen Unternehmens geht.

Für die Geltendmachung der oben genannten Ansprüche ist nach § 32 ZPO (Zivilprozessordnung) das Gericht zuständig, in dessen Bezirk sich die Verletzungshandlung bestimmungsgemäß auswirken soll. Dies ist bei Werbemails der Ort, an dem der Empfänger diese lesen kann.

Folgende Tipps können Ihnen helfen, sich in Zukunft vor unerwünschten Werbemails zu schützen:

Sie sollten bei der Herausgabe bzw. beim Einsatz Ihrer Emailadresse mit Bedacht vorgehen. Benutzen Sie nicht Ihre Haupt-Emailadresse für Anmeldungen von Newslettern bzw. beim Besuch von Chats und Foren. Es ist ratsam, sich speziell hierfür eine separate Emailadresse anzulegen, da die Gefahr besteht, dass Ihre Emailadresse von bestimmten Programmen gezielt gesucht wird, um dann Werbemails an Sie zu versenden.

Auch sollten Sie Spamfilter und Antivirenprogramme verwenden. Ein Spamfilter hat die Aufgabe, eingehende Emails bei Verdacht auf eine Spam-Mail auszusortieren und in den Spamordner zu verschieben. Dennoch kann es manchmal sein, dass Emails, die keinen werbenden Inhalt haben, in den Spamordner gelangen. Daher sollten Sie diesen regelmäßig auf versehentlich als Spam eingeordnete Emails überprüfen. Die installierten Antivirenprogramme sollten nach Möglichkeit immer auf dem aktuellen Stand sein.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie es vermeiden, auf Spam-Mails zu antworten. Diese sollten Sie entweder löschen oder in den Spamordner verschieben.

Verschlüsseln Sie Ihre Emailadresse gegen Spam-Robots. Auf Websites sollten Email-Adressen nicht unverschlüsselt als Klartext auftauchen. Hier sollte eine Umwandlung der Email-Adresse von Klartext zu Unicode, einem digitalen Code, durchgeführt werden. Dadurch ist es den meisten Spam-Robots nicht mehr möglich, die Emailadresse als solche zu erkennen.

Wenn Sie Spam-Emails erhalten haben und rechtlich gegen den Versender vorgehen möchten, sind wir Ihnen gerne dabei behilflich. Rufen Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch an oder nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit per Email.

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Entfernung einer negativen Bewertung auf ebay durch einstweilige Verfügung!

13. Jun 2014

Haben Sie eine ungerechtfertigte negative Bewertung bei Ebay erhalten, in der eine unwahre Tatsache behauptet wird? Kein Online-Verkäufer muss sich negative Bewertungen bei eBay gefallen lassen, die nicht den Tatsachen entsprechen oder unsachlich sind. Wir helfen Ihnen!

 

Die Online-Plattform Ebay erfreut sich großer Beliebtheit. Mit dem Bewertungssystem haben die Kunden die Möglichkeit, für ihre Verkäufer positive oder negative Bewertungen und Kommentare abzugeben. Dies ist auch kein Problem, solange die Kommentare sachlich bleiben, keinen unwahren Inhalt haben oder gar beleidigenden Charakter haben.

 

Sollte dies nicht so sein, gibt es die Möglichkeit, eine Einstweilige Verfügung gegen den Verfasser des Kommentars zu erwirken, um damit dann durch Ebay eine Löschung des Kommentars vornehmen zu lassen. Bei dem Einstweiligen Verfügungsverfahren handelt es sich um ein gerichtliches Eilverfahren.

 

Im Zusammenhang mit negativen Bewertungen bei Ebay wird häufig das Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 08.03.2012 (Az. 15 U 193/11) zitiert. Dort hatte ein Ebay-Händler sich gegen verschiedene negative Bewertungen mit dem Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung zur Wehr gesetzt. Das Gericht war jedoch anderer Auffassung. Nach Ansicht des Gerichts (OLG Köln) besteht der Anspruch nur, wenn der Ebay-Händler durch die Bewertungen in seiner Existenz bedroht wird oder er mit anderen schwerwiegenden Nachteilen rechnen muss.

 

Lassen Sie sich von diesem Urteil nicht entmutigen, wenn Sie sich gegen negative Bewertungen wehren wollen. In der Vergangenheit gab es auch Fälle, in denen sich betroffene Online-Händler aber auch Privatpersonen erfolgreich gegen unberechtigte negative Bewertungen im Rahmen des einstweiligen Verfügungsverfahrens zur Wehr setzen konnten.

 

Auch sieht es zum Glück nicht jedes Gericht so, dass die Bewertung durch einen Gegenkommentar relativiert werden kann, und die Sache so auf ein langwieriges Hauptsacheverfahren verschoben werden. So nimmt z.B. das Landgericht Hamburg z.T. auch bei negativen Bewertungen auf ebay die Eilbedürftigkeit an.

 

Auch wir haben z.B. vor dem Landgericht Hamburg (Az.: 324 T 3/14) erfolgreich eine Einstweilige Verfügung für unsere Mandantschaft erwirkt. Daraufhin hat Ebay die negative Bewertung gelöscht.

 

Auch wenn Ihnen eine Gegenwehr gegen eine negative Bewertung auf den ersten Blick nicht erfolgreich erscheint, sollte dies von einem fachkundigen Rechtsanwalt überprüft werden. Denn die Erfolgsaussichten eines Einstweiligen Verfügungsverfahrens hängen im jeweiligen Einzelfall davon ab, ob die negative Bewertung die rechtlichen Grenzen überschreitet oder nicht.

 

Wir sind Ihnen gerne bei der Abwehr von negativen Bewertungen und Kommentaren behilflich.

 

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Neue Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) u. damit neues Widerrufsrecht treten am 13.06.2014 in Kraft – für Online-Händler höhere Gefahr von Abmahnungen

2. Jun 2014

Wenn Sie Online-Händler sind, sollten Sie sich den 13.06.2014 unbedingt rot im Kalender markieren. Denn ab diesem Tag ändern sich durch die Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie einige gravierende Punkte im Online-Handel.

Zu beachten ist, dass es keine Übergangsfrist gibt, sondern die Änderungen genau ab dem 13.06.2014 um 00:00 Uhr gelten. Hier finden Sie die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Widerrufsfrist beträgt europaweit einheitlich 14 Tage,

Beginn der Widerrufsfrist muss differenziert betrachtet werden,

Unbefristetes Widerrufsrecht bei fehlender oder falscher Belehrung wird abgeschafft,

Rückgaberecht wird abgeschafft,

Widerruf muss ausdrücklich erklärt werden,

Widerruf wird auch telefonisch möglich sein,

Deckelung der Kosten der Zusendung der Ware (d.h. bei erfolgtem Widerruf sind vom Verkäufer nur die Standartversandkosten zu tragen. Hat der Kunde z.B. Expressversandt gewünscht, so hat der Kunde diese Zusatzkosten zu tragen.  ,

Verbraucher muss die Rücksendekosten unabhängig von dem Preis der Ware tragen (keine 40 €- Klausel mehr),

Pflicht des Verbrauchers auch zur Rücksendung nicht-paketversandfähiger Ware,

Pflicht beider Vertragspartner zur Rückgewähr der Leistungen innerhalb von 14 Tagen,

Kein Wertersatz mehr für gezogene Nutzungen, sondern nur bei Wertverlust,

es gibt neue Ausnahmen vom Widerrufsrecht,

teure Kundenhotlines wird es zukünftig nur noch zum Grundtarif geben.

Nun gilt es natürlich, diese Gesetzesänderungen bis zum Stichtag umzusetzen. Wer dies nicht tut, riskiert z.B. wettbewerbsrechtliche Abmahnungen von Mitbewerbern.

Für den juristischen Laien gestaltet sich die Umsetzung in der Praxis nicht so leicht, wie es sich der Eine oder Andere vielleicht vorstellt. Denn es gibt jede Menge Punkte, wie z.B. die Formulierung der richtigen Widerrufsbelehrung und der Informationspflichten, zu berücksichtigen.

Wir stehen Ihnen bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben gerne zur Verfügung und helfen Ihnen dabei, Ihren Online-Shop gegen Abmahnungen zu sichern.

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Markenschutz durch Markenanmeldung – Worauf muss man achten, wenn man ein Marke anmeldet

4. Feb 2014

In der heutigen Zeit ist das Bestreben nach Individualität und Außergewöhnlichkeit so groß wie nie zuvor. Dies spiegelt sich auch bei der Eintragung von Marken wider. Häufig werden Markennamen kreiert, die beim Verbraucher bestimmte Vorstellungen und Wirkungen hervorrufen sollen.

Hier liegt jedoch gerade das Problem. Nicht alles, was sich prägnant und klangvoll anhört, liegt auch im Rahmen des rechtlich möglichen. Die Eintragung einer Marke beim DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) ist an strenge Voraussetzungen geknüpft. Die rechtlichen Grundlagen für Marken und Markenanmeldungen finden sich im Markengesetz und in der Markenverordnung. Die Hauptgruppen bilden Wortmarken, Bildmarken und Wort-Bild-Marken.

Ein entscheidendes Kriterium ist die Unterscheidungskraft der neuen Marke von anderen schon bestehenden Marken. Insbesondere ist darauf zu achten, dass keine Schutzhindernisse bestehen. Zum Beispiel darf sich nicht um bloße produktbeschreibende Marken handeln, denn diese sind nach § 8 Abs.2 Nr.2 MarkenG nicht eintragungsfähig.

Jetzt ist es wichtig, die Balance zwischen dem eigenen Wunsch nach einem individuellen und prägnanten Markennamen und den rechtlichen Möglichkeiten zu finden. Daher ist es ratsam, bei einer Markenanmeldung einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen, der sich auf dem Gebiet Marken und Markenanmeldung gut auskennt. Nur so können Fehler vermieden werden.

Dabei können wir Ihnen behilflich sein.  Wir begleiten Sie von Anfang an auf Ihrem Weg zur richtigen Eintragung Ihrer Marke. Wir übernehmen sowohl die Recherche als auch das Anmeldeverfahren.

Um Ihre Marke auch nach Eintragung zu schützen, sollten Neueintragungen anderer Marken kontrolliert werden. Gerne übernehmen wir für Sie auch die Markenüberwachung sowie das Widerspruchs- und Löschungsverfahren.

 

Kontaktieren Sie uns gerne für ein kostenloses Erstgespräch.

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Abmahnung durch WALDORF FROMMER im Auftrag der Warner Bros. Entertainment GmbH an dem Werk “Der Hobbit: Smaugs Einöde (Film)”

23. Jan 2014

In der Vergangenheit hat die Kanzlei Waldorf Frommer aus München im Auftrag der Rechteinhaberin Warner Bros. Entertainment GmbH Abmahnungen verschickt.

Dabei ging es unter anderem um Rechtsverletzungen an dem Filmwerk

„Der Hobbit: Smaugs Einöde (Film)“.

 

In der Abmahnung wird dem Abgemahnten das „illegale Filesharing“ vorgeworfen. Das bedeutet, dass der Anschlussinhaber eine angebliche Rechtsverletzung begangen hat, indem er unerlaubt die urheberrechtlich geschützte Datei zum Herunterladen angeboten hat.

Es werden die Zahlung von Schadensersatz und die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung gefordert, was mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 815,00 Euro beziffert wird.

Wir empfehlen folgendes Vorgehen:

  1. Bitte bewahren Sie Ruhe, unterschreiben Sie nichts und zahlen Sie auch nichts!

Die Abgabe der vorformulierten Unterlassungserklärung kann ein Schuldeingeständnis darstellen und für Sie nachteilige Folgen nach sich ziehen. Sie können bis zu 30 Jahre lang an Ihre Erklärung gebunden sein.

  1. Holen Sie sich fachkundigen Rechtsrat ein.

Nur die Beratung durch einen fachkundigen auf Abmahnungen spezialisierten Rechtsanwalt kann Sie vor solchen weitreichenden Konsequenzen bewahren. Dieser kann eine modifizierte Unterlassungserklärung für Sie erstellen und dadurch die Risiken erheblich minimieren.

Auch der geforderte Schadensersatz ist in der Regel unverhältnismäßig und kann mithilfe  eines fachkundigen Rechtsanwalts in den meisten Fällen erheblich reduziert werden oder gar vollständig zurückgewiesen werden.

Wir stehen Ihnen gerne für einen ersten kostenlosen telefonischen Kontakt oder per E-Mail zur Verfügung. Nehmen Sie auch gerne unseren kostenlosen Rückrufservice in Anspruch. Wir sind deutschlandweit und sogar am Wochenende für Sie erreichbar!

 

Ihr

Lars Hämmerling

-Rechtsanwalt-

Risen 2 – Saints Row IV – Metro Last Light – Abmahnung von rka. Rechtsanwälte für Koch Media GmbH Österreich!!!

13. Sep 2013

Die Kanzlei rka. Reichelt Klute Aßmann Rechtsanwälte mahnt aktuell im Auftrag der Koch Media GmbH (Österreich) Urheberrechtsverletzungen an Computerspielen ab.

Insbesondere sind folgende Spiele der Koch Media GmbH (Österreich) betroffen:

“Metro Last Night”

“Risen 2 – Dark Waters”

“Saints Row IV”

Die Abmahnung beinhaltet den Vorwurf eines Rechtsverstoßes auf einer sog. Internettauschbörse (BitTorrent, eMule, Bearshare, Vuze etc.). Dem Abgemahnten wird vorgeworfen, er habe über seinen Internetanschluss die urheberrechtlich geschützte Datei zum Upload angeboten. Daher habe der Rechteinhaber und Auftraggeber der Kanzlei rka. Rechtsanwälte einen Anspruch auf eine strafbewehrte Unterlassungserklärung. Es wird dringend von der Unterzeichnung der vom Abmahner vorformulierten Unterlassungserklärung abgeraten! Diese Unterlassungserklärung ist in der Regel zum Nachteil des Abgemahnten zu weit gefasst und stellt oft ein Schuldeingeständnis dar.

Weiter fordert die Abmahnkanzlei einen sog. Vergleichsbetrag von mehreren hundert bis über tausend Euro. Auch dieser Vergleichsbetrag ist meiner Ansicht nach weit überhöht. Es sollte in jedem Fall auch überprüft werden, ob der Anspruch überhaupt besteht.

Das Ziel der Verteidigung durch die ABMAHNSOFORTHILFE.de lautet: SIE ZAHLEN NICHTS AN DEN ABMAHNER!

Gerne können Sie in einem ersten kostenlosen telefonischen Kontakt oder per E-Mail die Kosten und Risiken einer möglichen Verteidigung gegen diese Abmahnung erfragen.

 


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